Claudia Holtkamp Heilpraktikerin

Phytotherapie


Die Geschichte der Pflanzenheilkunde ist so alt wie die Geschichte der Menschheit und aufs Engste mit Ihr verknüpft.
Tiere wissen instinktiv, welche Kräuter sie fressen müssen, damit sie gewisse Beschwerden loswerden können.
Auch uns ist das Wissen über die Heilkräfte der verschiedenen Pflanzen mitgegeben worden.  Viele Jahrtausende lang haben wir auch regen Gebrauch davon gemacht.


Zu jeder Zeit und auch in jeder Kultur gab es Menschen, die sich besonders mit den Heilkräften der einzelnen Pflanzen beschäftigt haben und deren Wissen über Wirkung und Anwendungsform dieser Pflanzen herausragend waren. Hier sind z.B. Hippokrates, v. Galen, Hildegard von Bingen und Paracelsus zu nennen.


Heute nutzt man von den etwa 3000 bekannten Heilpflanzen etwa 500 für medizinische Zwecke. Viele Pflanzenwirkstoffe werden inzwischen auch synthetisch hergestellt, z.B. das Herzglykosid Digitalis, das ursprünglich aus dem Fingerhut stammt.

Die wohl bekannteste Anwendung der Phytotherapie stellt der Tee-Aufguss dar. Im übrigen können Heilpflanzen als Tinkturen, Extrakte, Pulver,, Tabletten, Dragees, Kapseln oder Tropfen verwendet werden.


Die Wirkung der Heilpflanzen erfolgt über ihre verschiedenen Bestandteile, so z.B. über ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe, Alkaloide, Glykoside, Flavonoide und Saponine.


Pflanzliche Heilmittel finden bei den Patienten sehr oft große Akzeptanz.

Aufgrund ihre vielfältigen, über Jahrhunderte erprobten und erwiesenen Einsatzmöglichkeiten hat die Pflanzenheilkunde einen festen Platz in der Naturheilmedizin.


Ihre Anwendungsgebiete erstrecken sich von der innerlichen und äusserlichen Behandlung bis hin zur Beeinflussung der seelischen Befindlichkeit.


Generell gibt es für nahezu jede Erkrankung und Befindlichkeitsstörung Hilfe aus der Natur!

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