Claudia Holtkamp Heilpraktikerin

Humoral- und Entgiftungstherapien

 

Tagtäglich wird unser Körper mit vielen 1000 körperfremden Stoffen konfrontiert. Wenn unsere Ausscheidungsorgane es nicht schaffen alles auszuscheiden werden diese Stoffe in unserem Körper eingelagert. Lagerorte sind z.B. unser Bindegewebe und das Fettgewebe, unsere Blutgefäßen und unser Gehirn.

Die Zwischenzellräume werden so immer mehr verschlackt und dadurch wird die optimale Versorgung unserer Zellen gehemmt. Sauerstoff und andere lebenswichtige Nährstoffe können nicht mehr ungehindert zur Zelle transportiert und Abfallprodukte nicht mehr ungehindert abtransportiert werden.

Ein Teufelskreis entsteht!

Unser Wohlbefinden wird zunehmend eingeschränkt und wir werden krank. Viele Menschen leiden unter Schmerzzuständen und  chronischen Krankheiten.


Schon sehr früh haben Ärzte wie Hippokrates, Paracelsus u.v.a. die schädigenden Ablagerungen in unseren Geweben unter Berücksichtigung der Konstitution und des Temperaments des Patienten ganz individuell ausgeleitet.

Dazu werden z.B. unsere Organe in ihrer Funktion unterstützt, so dass diese wieder mehr Umweltgifte abgeben können.


Die Medizin hat sich in den letzten 100 Jahren rasant weiterentwickelt, die Forschung bringt ständig neue beeindruckende Erkenntnisse. Man kann heute Herzen verpflanzen und damit todkranken Menschen ein zweites Leben schenken.
Darüber sind aber die alten, über Jahrhunderte bewährten Heilmethoden fast in Vergessenheit geraten.


Der Arzt und Forscher Bernhard Aschner, nach dem die Ausleitungstherapien benannt wurden, erkannte: “Die Medizin der alten Ärzte wurde nicht abgeschafft weil neue Methoden sich als besser erwiesen, sondern weil sie alt waren.“ Und tatsächlich! In vielen Fällen erweisen sich sinnvoll eingesetzte Ausleitungsverfahren effektiver als das Zuführen chemischer Substanzen.


Hier ein paar Beispiele für ausleitende- bzw. entgiftender Therapieverfahren, die ich in meiner Praxis durchführe:


Das Baunscheidtieren

Hierbei erzeugt man einen künstlichen Hautausschlag. An der betroffenen Stelle wird die Durchblutung angeregt. Dieser leichte Eingriff in das Lymphsystem bewirkt eine Entgiftung nach außen und führt zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens, weshalb man diese Therapie auch „Lebenswecker“ nennt.


Das Schröpfen

Das Schröpfen greift unmittelbar in die Selbstregulierung des Körpers ein und unterstützt diesen beim Kampf gegen Krankheiten.

Die Therapie des Schröpfens ist schon über 5000 Jahre alt. Eine spezielle Glocke (Schröpfkopf genannt) wird dabei auf die Haut gesetzt. In ihrem Inneren wird ein Unterdruck erzeugt und es kommt an dieser Stelle zu einem Bluterguss. Die Abwehrmechanismen des Körpers werden dadurch angeregt, eine Heilung setzt ein. Man setzt die Schröpfköpfe auf bestimmte Organreflexzonen und kann damit Stauungszustände und Organfunktionen nachhaltig beeinflussen.


Der Aderlass

Leider wurde der Aderlass in der Vergangenheit häufig missbraucht und übertrieben. Dadurch ist er in Misskredit geraten. Dabei ist er ein großartiges Werkzeug in der Hand des Kundigen. Hufeland bezeichnete ihn sogar als das Kardinalmittel der Heilkunst.
Hierbei wird eine bestimmte Menge Blut entnommen. Hierbei werden dann auch feste Blutbestandteile entnommen. Unser Körper möchte aber immer unser Volumen konstant halten und deshalb wird unser Blut dann dünner und fließt besser.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.